REGION PAMPA UND ZENTRUM

Die Provinz Buenos Aires
Dies ist das Land der Gauchos und der Traditionen, aber hier befinden sich auch wichtige Industriezentren.
Eine große Zahl von Ausflugsmöglichkeiten stehen dem Besucher offen: der Río de la Plata mit herrschaftlichen Villen und das Flussufer in San Isidro; die Stadt La Plata wartet mit Geschichte und Kultur; Luján ist berühmt für die Pilgerfahrten zur Madonna "Virgen de Luján", und die Insel Martín García hat ein Mikroklima, das ihr ein ganz eigenes Ökosystem verleiht. An der Küste der Provinz Buenos Aires findet man ausgedehnte Strände, an denen Meer, Wälder und Städte auf vorzügliche Weise verbunden sind. In Mar del Plata, dem wichtigsten und traditionellsten Badeort, findet im März das Internationale Filmfestival statt.

Die Hauptstadt Buenos Aires
Diese sehr europäisch anmutende, weltläufige und manchmal auch recht eingebildete Stadt mit ihrem ausgedehnten Nachtleben ist weitaus mehr als nur das Eingangstor zu Argentinien. Buenos Aires bleibt den Traditionen treu und verändert sich doch ständig; ein beeindruckendes Beispiel dafür ist der Umbau des alten Hafens zu dem neuen Wohn- und Geschäftsviertel Puerto Madero, ein Anziehungspunkt für die Porteños, wie die Bewohner der Stadt genannt werden, und die Besucher. Die Stadt und ihre Bewohner in ihrer Lebensart wirklich kennen zu lernen, nimmt einige Zeit in Anspruch, aber in wenigen Tagen kann man doch einen Eindruck von Buenos Aires und den Porteños gewinnen.

Vom Parlament zur Plaza de Mayo
Vom Parlamentsgebäude (Congreso) an der Straße Callao zum Regierungssitz, der wegen seiner Farbe "Casa Rosada" genannt wird, führt die berühmte Hauptstraße Avenida de Mayo. Hier reihen sich historische Gebäude aneinander, deren Architektur den Reichtum jener Epoche spiegelt, in der sie vor mehr als hundert Jahren erbaut wurden. Die Straße wurde als Wahrzeichen des Fortschrittsgeistes, der das Ende des 19. Jahrhunderts beherrschte und als Teil eines Projekts zur urbanistischen Verbindung der Regierungsinstanzen entworfen. Die Straße sollte den Sitz der Regierung mit dem Parlament und, über die nördliche Diagonalstraße, mit dem Justizpalast verbinden. So dauerte es nicht lange, bis luxuriöse Wohngebäude errichtet wurden und sich große Anwaltskanzleien und Notariate, die wichtigsten Zeitungen und herrschaftliche Hotels und Cafés entlang der Avenida de Mayo ansiedelten und sie zum Treffpunkt der Persönlichkeiten jener Zeit machten. 1898 erlaubte die Stadtverwaltung erstmals die Durchführung des Karnevalszugs "Corso de la Avenida de Mayo". Jedes Jahr wurde von nun an hier Karneval gefeiert. Die Straße vom Parlament zur Plaza de Mayo - hier steht die Kathedrale, in der der Held der Unabhängigkeit General José de San Martín begraben liegt - wird von den Porteños für ihre Freizeitaktivitäten genutzt. Einige begleiten ihre Kinder zum Taubenfüttern auf die Plaza de los Congresos vor dem Parlamentsgebäude. Andere besuchen den Kunsthandwerksmarkt am historischen Gebäude der Stadtverwaltung aus der Kolonialzeit, dem "Cabildo" oder besichtigen die "Pirámide de Mayo", die zur Erinnerung an die am 25. Mai 1810 erklärte Unabhängigkeit errichtet wurde und die das Zentrum der Proteste der Madres de Plaza de Mayo bildete. Entlang der Avenida de Mayo lohnt sich ein Blick auf die eindrucksvollen Kuppeln, mit denen viele Gebäude gekrönt sind. Versäumen Sie nicht, sich die folgenden Bauten genauer anzusehen: Den Palacio Barolo (Avenida de Mayo 1370), eines der wichtigsten Beispiele für die Rebellion gegen den Akademiestil in der Architektur und die Bronzekuppeln des im eklektischen Stil erbauten Sitzes der Tageszeitung La Prensa (Av. de Mayo 1575), in dem heute das Kulturministerium der Regierung der Stadt Buenos Aires untergebracht ist.
Nur wenige Schritte entfernt liegt das Gebäude der ersten Universität von Buenos Aires, die "Manzana de las Luces" (das Quadrat der Aufklärung), das von den Straßen Peru, Alsina, Bolívar und Moreno begrenzt wird. Gleich nebenan können Sie die alte Kirche San Ignacio und das traditionelle Elitegymnasium Colegio Nacional de Buenos Aires sehen, in dem Präsidenten, Politiker und ein großer Teil der wichtigen Persönlichkeiten des Landes ausgebildet wurden.

Von La Boca nach Puerto Madero
Auf jeden Fall sollte man La Boca kennen lernen, eines der malerischsten Viertel von Buenos Aires. Sollte der Besuch auf einen Sonntag fallen, an dem im Stadion "Bombonera" der lokale Verein Boca Juniors spielt, dann ist es ratsam, weder Fotoapparat noch sonstige Wertgegenstände mit sich zu führen. An diesen Tagen ist das gesamte Viertel von leidenschaftlichen "Xeneizes", wie die Fans des Vereins genannt werden, überfüllt. "Xeneize" bedeutet im Dialekt der Stadt Genua "Genuese". Wenn man Fußballfan ist, sollte man es sich nicht entgehen lassen, ein Spiel in der "Bombonera", dem Stadion von Boca Juniors anzusehen. Man sagt, es gibt nichts Aufregenderes als ein Duell zwischen den beiden klassischen Rivalen des argentinischen Fußballs: Boca Juniors und River Plate.

Die ersten Immigranten, die sich an der Mündung des Flüsschen Riachuelo (daher der Name des Viertels: Boca = Mündung) niederließen, kamen aus Ligurien. Hier errichteten sie ihre Wellblechhäuschen, die sie mit Farbresten vom Anstrich der Fischerboote anstrichen. Das Gässchen "Caminito", das in einem traditionellen, gleichnamigen Tango verewigt wurde, ist ein typischer Anziehungspunkt für den organisierten Tourismus und hat nichts mit dem Charakter des sehr armen Stadtviertels gemein. Weitere interessante Bieichtigungsmöglichkeiten sind das alte, dampfbetriebene Postschnellboot, das Museum Quinquela Martín, in dem Gemälde dieses berühmten Malers der Hafenarbeiter ausgestellt sind,und die wechselnden Kunstausstellungen in der Fundación Proa. Auf dem Rückweg zum Stadtzentrum, sollte man im Lezama-Park eine Pause einlegen. Die Porteños kommen in diesen Park, um den hier sonntags stattfindenden Kunsthandwerksmarkt zu besuchen. Der Ort ist auch ein Treffpunkt einer großen Gruppe von Afrikanern aus Uruguay, die sich zu unvorhersehbaren Zeiten versammeln, um mit ihren diversen Trommeln "Candombe" zu spielen. Im Lezama-Park finden Straßentheaterveranstaltungen statt und hier haben die "Murgas", die Karnevalsgruppen, einen Übungsgplatz für ihre Tänze.

Und jetzt kann man das Viertel San Telmo mit seinen geplasterten Straßen, Häusern aus der Kolonialzeit und Straßenlampen aus dem 19. Jahrhundert genießen. Auf der Plaza Dorrego (an der Kreuzung der Straßen Defensa und Humberto I) findet jeden Sonntag einer der besten Antiquitätenmärkte Buenos Aires statt: Hier findet man Verkaufsstände mit Hüten, Kleidung, Tabakpfeifen, Telefonen und Geschirrr diverser Herkunft und Qualität. Eine große Zahl von Straßenkünstlern unterhält einem mit Tap, Tango, Wahrsagerei und Musik. Anschließend sollte man einen Abstecher zur Markthalle von San Telmo machen (im Straßenviertel Estados Unidos, Defensa, Bolívar und Carlos Calvo), wo vor allem an den Wochenenden Obst- und Gemüsestände mit den typischen Auslagen eines Flohmarkts konkurrieren. San Telmo sollte man nicht verlassen, ohne dem Museum für Moderne Kunst einen Besuch abzustatten. Es ist in einem restaurierten Tabaklager untergebracht.
Nun kann man den Spaziergang auf der parkähnlichen "Costanera Sur" fortsetzen, die am Nereiden-Brunnen der Bildhauerin Lola Mora beginnt. Hierher kommen die Porteños, um an der Lagune Mate zu trinken, Fahrrad zu fahren oder ,angelockt von den Düften der Essensstände, würzige Chorizo-Würste auf Weißbrot zu verzehren. Natrufreunde haben Gelegenheit im Naturschutzgebiet der "Reserva Ecológica" spazieren zu gehen.

Folgt man der Straße in nördlicher Richtung, bis man Puerto Madero erreicht, ändert sich die Umgebung radikal. In Puerto Madero wurden die verlassenen Lagerhäuser des alten Hafens zu erstklassigen Büros, Wohngebäuden, vor allem für junge Angehörige der oberen Mittelschicht, großartige Hotels und Restaurants umgebaut. Eines der Pionierrestaurants in diesem Viertel ist "Bice", das mit seinem Glamour den neuen Treffpunkt für Gourmets eröffnete.
Puerto Madero ist das jüngste Stadtviertel und ein bevorzuger Anziehungspunkt für Porteños und Touristen. Hier spannt sich die "Frauenbrücke" über ein Hafenbecken. Sie wurde von dem berühmten Architekten Santiago Calatrava aus Valencia entworfen und der Stadt von dem verstorbenenen argentinischen Unternehmer Alberto González gestiftet.

Von Retiro nach Palermo
Der Weg von Retiro, dem größten Bahnhof der Stadt, zum Park von Palermo ist weniger von historischem als von architektonischem Interesse. Hier entlang führt der von Bewohnern und Besuchern der Stadt bevorzugte Joggingpfad. Der Weg beginnt gegenüber dem San Martín Platz an der 1916 eingeweihten "Torre de los Ingleses", dem englischen Turm, mit seiner dem Big Ben nachgeahmten Glocke. Die Plaza San Martín ist umgeben von luxuriösen Gebäuden, Denkmälern, Kirchen und exklusiven Geschäften. An einer Ecke des Platzes geht die Fußgängerstraße Florida ab; es lohnt sich, zumindest die ersten 500 Meter entlang zu flanieren. Man sollte es nicht versäumen, einen Blick auf das Kavanagh-Gebäude (Florida 1065) zu werfen, eines der besten Beispiele für die modernistische Architektur in Argentinien, und an der Ecke Florida und Avenida Córdoba das Shoppingcenter Galerías Pacífico zu besuchen. Es ist eines der größten Einkaufszentren der Stadt und seine Kuppel wurde von bekannten argentinischen Künstlern mit Fresken ausgemalt.
Wenden Sie sich dann wieder zur Avenida del Libertador, an der sich eine Grünanlage entlang zieht, eine Abfolge von Parks, die an der Pferderennbahn vorbei bis zum Stadtviertel Belgrano reichen.

An der Avenida del Libertador liegt auch das Museum der Schönen Künste. Dem Museum gegenüber befindet sich die parkähnlich angelegte Plaza Francia mitten im Zentrum des vornehmen Viertels Recoleta, dessen Bewohner sich durch hohe Kaufkraft und einen exklusiven Geschmack auszeichnen. Der Platz ist ein Treffpunkt für Straßenkünstler aller Art; Mimen, ein Iguana-Dompteur, Straßensänger und andere geben sich hier am Rande des vielbesuchten Kunsthandwerksmarkts ein Stelldichein.Neben der Kirche Iglesia del Pilar liegt das Kulturzentrum Recoleta mit einem vielfältigen Angebot von bildender Kunst, Film, Theater, Tanz und Musik. Das Buenos Aires Design ist ein auf Design und Dekorationsartikel spezialisiertes Shoppingcenter mit einer breiten Terrasse, auf der sich Cafés und Restaurants aneinander reihen. Sie bilden einen Kontrapunkt zu den traditionellen Cafés der nahgelegenen Straße Roberto M. Ortiz, wo sich das berühtmteste Café von Recoleta "La Biela" befindet. Nachts herrscht hier ein reges Treiben und niemand denkt daran, dass auf dem gegenüber liegenden Friedhof Angehörige der traditionellen Familien Argentiniens und die berühmte "Evita" (Eva Perón) begraben sind.
Recoleta ist eine Viertel, das kein Tourist verpassen darf. Die Avenida Alvear entlang zu flanieren heißt, sich an einer der exklusivsten Zonen der Stadt zu ergötzen. Hier hat man Gelegenheit Gebäude in europäischen Baustilen zu betrachten, Geschäfte mit den berühmtesten Marken zu besuchen und zwischen Menschen spazieren zu gehen, die es lieben, zu sehen und gesehen zu werden.
Wenn man in die Avenida Las Heras einbiegt, kommt man zum Botanischen Garten, zum Zoo und zum Messegeläne des Landwirtschaftsverbands Sociedad Rural. Trinken Sie Tee im Japanischen Garten, einem kleinen Park mit seiner besonderen Ästhetik von Brücken und Teichen, den die japanische Bevölkerungsgruppe unterhält. Jenseits des Denkmals für die spanischen Eroberer - Monumento de los Españoles - ist der Rosengarten im Park Tres de Febrero der bevorzugte Treffpunkt von Verliebten jeden Alters. In seinem Amphitheater finden im Sommer Open-Air-Veranstaltungen statt.

Tigre und das Paraná-Delta
In Tigre und Umgebung findet man Ruderclubs, Freizeitanlagen und Wochenendhäuser. Zu den wichtigsten Attraktionen gehören der "Tren de la Costa", ein Ausflugszug, dessen Gleise in Flussnähe verlaufen und dessen Stationen im traditionellen englischen Stil errichtet wurden, Schiffsausflüge zu den Flüsschen und Inseln des Paraná-Deltas und natürlich auch ein Gang über den pittoresken Markt "Mercado de Frutos", auf dem Handwerkserzeugnisse, Obst und Gemüse angeboten werden.
San Antonio de Areco
Der Ort gilt als "Hauptstadt der Gaucho-Kultur und -Tradition". In den gepflasterten Straßen mit schmalen Fußgängerwegen und alten Gebäuden lebt die Geschichte eines Orts weiter, dessen Bewohner ihre Bräuche bis heute erhalten haben. Bei einem Rundgang im "Parque Criollo" kann man landwirtschaftliche Arbeiten aus alten Zeiten kennen lernen, historische "Pulperías" (die Schnapskneipen der Gauchos) besuchen und das Gaucho-Museum Ricardo Güiraldes besichtigen.
Pilar und Open Door
Nur 45 Autominuten von der Stadt Buenos Aires entfernt liegen Open Door und Pilar. Der Hotelkomplex Resort de Campo & Polo in der Ortschaft Open Door befindet sich ganz in der Nähe der wichtigsten Polofelder Argentiniens. Mit seinem Design, das die Architektur der großen Landhäuser nachemfpindet, ist es ein idealer Ort, um zu entspannen und Sport zu treiben.
In Pilar befindet sich zudem ein wichtiger Industripark; die Stadt ist das Zentrum der größten Country Clubs des Landes und bietet verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten wie Kino, Shoppinggelegenheiten, Restaurants und Cafés.

Córdoba
Zwar ist ein großer Teil der Landschaft der Provinz eben, aber Córdoba ist vor allem berühmt für ihre Mittelgebirge, die Sierras mit ihrer Vegetation von aromatischen Kräutern. Hier lag das Zentrum der Automobilindustrie und die Wege beben jedes Jahr unter den Wagen der Internationalen Rallye. Als die Stadt Córdoba 1573 gegründet wurde, hatte sie durch ihre Lage am Weg, der Potosí und Lima mit Buenos Aires verband, eine wichtige strategische Funktion. Hier entstand dank des von Ignacio de Loyola gegründeten Ordens die erste Universität. Besucht man die Anlagen der Jesuiten in der Provinz Córdoba, so kann man die Ausbreitung des Ordens in Lateinamerika gut nachvollziehen. Die Restaurierung der Gebäude am "Jesuitenweg" nahm fast 60 Jahre in Anspruch. Im sogenannten Jesuitenquadrat der Stadt Córdoba erbaute die Gesellschaft Jesu ihre erste Kirche, die älteste im ganzen Land. Noch heute sind die Sekundarschule Colegio Montserrat - das ehemalige Königliche Kolleg - und die Universität in Betrrieb.

Jesuitenanlagen in der Provinz Córdoba
Zwölf Jahre nach der Stadtgründung im Jahre 1573 kamen die ersten Padres des Jesuitenordens nach Córdoba. Man kann ihre Bildungs-und Missionseinrichtungen entlang des sogenannten Jesuitenwegs besuchen.
Jesús María
Um die Estancia zu erreichen, durchquert man zunächst den Ort Jesús María. Das Originalpflaster der Alten Königsstraße, die an der Estancia vorbeiführt, wird derzeit restauriert. Hier wurden Obst und Wein angebaut. Einige der ursprünglichen Werkzeuge zur Bodenbearbeitung und zur Weinherstellung befinden sich im Nationalen Jesuitenmuseum.
Colonia Caroya
Die Einkünfte der Estancia La Caroya dienten dazu, die Kosten des Colegio de Montserrat zu finanzieren. Ihre Gebäude stammen aus unterschiedlichen Epochen: die Kapelle wurde im 17. Jahrhundert erbaut, während der Innenhof und das Wohngebäude im folgenden Jahrhundert errichtet wurden. Während einiger Monate des Jahres 1815, als die Bajonette des Nordheeres der Unabhängigkeitsbewegung geschmiedet wurden, beherbergte die Estancia die erste Stoßwaffenfabrik des Landes.
Santa Catalina
Zwischen Jesús María und Ascochinga liegt die eindrucksvollste Kirche des Jesuitenwegs, Santa Catalina. 1622 erwarb der Orden das Grundstück. 1774 kaufte der damalige Bürgermeister der Stadt Córdoba, Fancisco Antonio Díaz, die dazugehörige Estancia, die heute im Besitz seiner Nachkommen ist.
La Candelaria

Diese Estancia liegt am weitesten von der Stadt Córdoba entfernt. General Francisco Vera y Mujica vermachte dem Orden die umliegenden Ländereien des Besitzes, der damit zum größten Landwirschaftsbetrieb der Gesellschaft Jesu in Argentinien wurde. Hier wurden Maultiere gezüchtet und als Transporttiere nach Peru verkauft. Die Estancia stand mit Alta Gracia über San Antionio, das heute nicht mehr existiert, in Verbindung.
Alta Gracia
Bei seinem Ordenseintritt stiftete Alonso Nieto de Herrera den Jesuiten die Estancia. Besonders sehenswert sind die Kirche und der künstliche See, der zur Bewässerung und als Wasserreservoir diente. Das Kloster beherbergt heute ein Museum, das Santiago de Liniers - dem Helden des Widerstands gegen die Invasion englischer Truppen - gewidmet ist. Er kaufte 1810 die Estancia und lebte hier einige Monate bis er noch im selben Jahr erschossen wurde. Seine Nachkommen verkauften sie 1820 an José Manuel Solares, der die Ländereien aufteilte und die Stadt Alta Gracia gründete.
(Quelle: Argentinisches Fremdenverkehrsamt)
Cuyo und Anden | Nordosten | Nordwesten | Pampa und Zentrum | Patagonien