Calchaquí-Täler von Salta bis Tucumán
6 Tage / 5 Nächte


Im ganzen Land wird Salta als "La linda" (die Schöne) bezeichnet. Bei dieser Reise sehen Sie warum: Die Stadt präsentiert sich im prächtigsten Kolonialstil. Sie können u.a. die Kathedrale und die Abtei besichtigen. Des Weiteren durchfahren Sie die Valles Calchaquíes (Calchaquí-Täler), wo sich ursprüngliche Dörfer mit hervorragend erhaltener Kolonialarchitektur sowie zahlreiche Ruinen antiker Völker befinden. Dabei erreichen Sie Cafayate: mit seinen fantastischen Farben und Formen eines der wichtigsten Dörfer des Calchaquí-Tales. Das Klima und die geografische Lage Cafayates verleihen seinen Trauben einen besonderen und einzigartigen Geschmack, den Sie in unterschiedlichen Weinen der Region verkosten können. Weiter geht es nach Tafí del Valle, eines der fruchtbarsten Täler, bis in die Stadt Tucumán, wo die Unabhängigkeitserklärung Argentiniens stattfand.

Tag 1: SALTA
Nach Ankunft in Salta Mietwagenübernahme und Fahrt zum Hotel. Je nach Ankunftszeit Gelegenheit zu einem Stadtrundgang. Der koloniale Charakter macht die Hauptstadt der Provinz Salta zu einem der interessantesten Orte des Nordens. Versäumen sollte man nicht die Kirche San Francisco, das Kloster San Bernardo, das Museum des Cabildo und die Kathedrale, zu besuchen. Bei einem nächtlichen Spaziergang durch die Balcarce-Straße kann man zusammen mit den Salteños das nächtliche Leben genießen. Hier findet man Restaurants, Cafés und Live-Musik bis zum frühen Morgen. Und probieren sollte man auf jeden Fall die berühmten "Empanadas" - gefüllte Teigtaschen - von Salta. Übernachtung in Salta.
Tag 2: SALTA – CACHI (160 Km / 4 ½ Std)
Durch unglaubliche Landschaften fahren Sie heute nach Cachi. Es geht die steile Cuesta del Obispo hinauf und weiter durch den Nationalpark Los Cardones (Kandelaber-Kakteen), in dem eine große Menge der für die Gegend typischen Riesenkakteen geschützt werden, bis Cachi. Cachi ist der eindrucksvollste Ort im ganzen Calchaquí-Tal. Mit 1800 Einwohnern besitzt das Dorf
kopfsteingepflasterte Gassen, weiß getünchte Adobe-Häuser, idyllische Patios und eine der ältesten Kirchen der Region: die 1796 errichtete Iglesia San José mit ihrer Decke aus dem porösen, aber äußerst langlebigen Holz des Kandelaberkaktus (Cardón). Neben Lehm ist dies das einzige verfügbare Baumaterial, auf das man hier bereits in der Kolonialzeit zurückgreifen konnte. Übernachtung in Cachi (F)
Tag 3: CACHI – CAFAYATE (160 Km / 5 Std)
Von Cachi geht es über die legendäre Ruta 40 nach Molinos und weiter die beeindruckende Quebrada de las Flechas entlang bis zum 1700 m hoch liegenden Kolonialstädtchen Cafa¬yate. Von dort aus raten wir zu einem Abstecher durch die bizarre Quebrada de las Conchas, die je nach Sonneneinstrahlung in allen erdenklichen Farben erstrahlt. Cafayate ist bekannt durch seinen Weinanbau, hauptsächlich Weißwein (Torrontés). Von der hervorragenden Qualität der lokalen Weine können Sie sich bei einer Weinprobe auf einem traditionellen Weingut überzeugen. Übernachtung in Cafayate (F)


Tag 4: CAFAYATE – AMAICHA DEL VALLE - TAFI DEL VALLE (130 Km / 2 Std)
Von Cafayate geht es weiter nach Amaicha del Valle. Dort können Sie das alte Indianerdorf Quilmes mit zum Teil ausgegrabenen Ruinen besuchen. Und weiter nach Tafí del Valle. Tafí liegt in einem wunderschönen fruchtbaren Tal. Wir raten zum Besuch der Umgebungen von Tafí. Hier hat man die Gelegenheit zu Ausritten und Trekkings zur Schlucht Quebrada del Portugués, zum Wasserfall Cascada de los Alisos und zum Gipfel des Cerro Muñoz. Übernachtung in Tafí del Valle (F)
Tag 5: TAFI DEL VALLE – TUCUMÁN (130 Km / 2 Std)
Sie überqueren einen Gebirgspass und fahren die beeindruckende Los-Sosa-Schlucht hinunter bis Tucumán, wo Argentinien 1816 seine Unabhängigkeit erklärte. Wichtigster Wirtschaftszweig von Tucumán ist der Anbau von Zuckerrohr und Zitrusfrüchten. Übernachtung in der Stadt Tucumán (F)
Tag 6: TUCUMAN
Wir raten zu einem Stadtrundgang in Tucumán. Anschließend Mietwagenabgabe (F)
Tipps / Zu beachten:
Termine: täglich
Für diese Reise wird ein 4x4 Gelände-Fahrzeug empfohlen.
Der Norden ist das ganze Jahr über gut bereisbar. Im Januar und Februar muss allerdings mit erhöhten Niederschlägen gerechnet werden.



